Geschäftsentwicklung 2015

Dankbar für Ihr Vertrauen / Zufrieden mit der Geschäftsentwicklung

  • Kundenkredite wachsen
  • Jahresergebnis nahezu auf Vorjahresniveau
  • Eigenkapital weiter ausgebaut
  • Dividendenvorschlag: 5%

Über die Geschäftsentwicklung der Volksbank Wickede (Ruhr) eG im Jahre 2015 zeigten sich die Vorstände Joachim Bauerdick und Holger Georg Schwarz zufrieden.

„Wir sind mit dem Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr zufrieden. Trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und damit weiter sinkender Margen konnten wir aufgrund eines guten Zuwachses im Kreditgeschäft und eines gewachsenen Vermittlungsgeschäftes nahezu an das gute Vorjahresergebnis anknüpfen“, so die Vorstände einstimmig. Dass in Anbetracht verschärfter Wettbewerbsbedingungen solche Ergebnisse „nicht einfach vom Himmel fallen“ liegt nach Meinung beider im Wesentlichen darin begründet, dass die Volksbank in Wickede (Ruhr)  mit ihren Mitarbeitenden  eng mit den Menschen in und um Wickede (Ruhr) verbunden ist und ihren Mitgliedern und Kunden genau das bietet, was von ihnen erwartet wird. Nämlich „Vertrauen“,„Sicherheit“ und „Nähe“.

Bauerdick und Schwarz richteten an der Stelle ein ausdrückliches Lob an die eigenen Mitarbeiter: „Wir haben einfach eine klasse Mannschaft, die hochmotiviert und bestens qualifiziert ist. Genau dieses ehrliche Bemühen um die Kundenzufriedenheit macht uns so erfolgreich und hebt uns ganz deutlich von so manchem Internet-Wettbewerber ab.“  Ein Erfolg, den die Mitglieder und Kunden ihren Genossenschaftsbankern auch mit deutlich mehr Geschäftsabschlüssen im Jahre 2015 erneut bescheinigten. So sei es im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich gelungen, die Marktposition sogar weiter auszubauen.

112 neue Mitglieder hat die Volksbank Wickede (Ruhr) eG allein in 2015 gewinnen können. Damit weist die Volksbank vor Ort nunmehr eine Mitgliederanzahl von 3.760 auf und ist damit die wohl größte Personenvereinigung in ihrem Geschäftsgebiet Wickede (Ruhr).

Überaus erfreulich entwickelte sich das Kreditgeschäft der Bank. Die Kreditausleihungen, die sich im Wesentlichen auf den privaten Wohnungsbau erstreckten, wuchsen in 2015 nochmals um 10,3 Prozent auf rund 70,9 Millionen. „Die Volksbank unterstreicht damit ihre starke Position als bedeutender Kreditgeber für die heimische Wirtschaft“, stellte Holger-Georg Schwarz  fest. Weiter führt er aus: "Innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes konnten wir unser Kundenkreditvolumen auf 12 Mio steigern.“ 

Auf der Einlagenseite konnte die Volksbank Wickede (Ruhr) eG die Kundenanlagen in etwa konstant halten.  „Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt das hohe Vertrauen der Sparer in unsere Bank wider. Unsere Kunden setzten im vergangenen Jahr wiederum vor allem auf kurzfristige Anlagen mit schneller Verfügbarkeit, um auf eventuell steigende Zinsen flexibel reagieren zu können“, spiegelte Joachim Bauerdick die Entwicklung. Auch im beratungsintensiven Vermittlungsgeschäft konnten die guten Vorjahresergebnisse erfolgreich fortgeschrieben werden. Natürlich zahlt sich auch die sehr hohe Produktqualität unserer Verbundpartner R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment und der Hypothekenbank WL Bank positiv aus.“

Zusammen mit dem Aufsichtsrat wird der Vorstand der Generalversammlung eine Dividende  auf die Genossenschaftsanteile der Mitglieder von 5 Prozent vorschlagen.

Neben der Dividendenausschüttung werde der Vorstand eine erneute Stärkung des Eigenkapitals vornehmen, die notwendig ist um  auch in den nächsten Jahren weiteres Kreditwachstum zu generieren. „Die heimische Wirtschaft hat mit uns als verlässlichem Partner auch in der Zukunft keine Kreditklemme zu befürchten."

Massive Kritik übten die Vorstände an den Plänen der EU-Kommission für eine gemeinsame Absicherung der Sparguthaben von Europas Bankkunden. Alle europäischen Banken sollen von 2017 an in einen gemeinsamen Topf einzahlen, um zu vermeiden, dass bei einer drohenden Bankpleite besorgte Kunden - wie etwa im vergangenen Sommer in Griechenland - ihre Konten plündern.

Sie warnten ausdrücklich vor den Folgen der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Vergemeinschaftung der Einlagensicherung innerhalb der Eurozone. „Es kann nicht die Aufgabe der deutschen Verbraucher und Banken sein, für Problemkredite anderer europäischer Finanzinstitute einzustehen, wie es die Kommission gerne hätte. Wer solide gewirtschaftet hat, darf dafür nicht bestraft werden.“

Die deutschen Volksbanken verfügten bereits seit Jahrzehnten über ein eigenes Sicherungssystem, das die Aufgabe habe, das Vertrauen der Kunden sowie der Geld- und Kapitalmärkte in die genossenschaftliche Finanzgruppe dauerhaft zu sichern. Damit  würden drohende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den angeschlossenen Banken abgewendet (sogenannter Institutsschutz) und ein umfassender, quasi unbegrenzter Schutz der Kundeneinlagen gewährleistet. Es sei zu befürchten, dass im Falle einer Bankenpleite in einem anderen Land der Eurozone, die gefüllten deutschen Töpfe der Einlagensicherungen angezapft würden, weil viele dieser Länder bislang entweder noch keine Einlagensicherung hätten oder deren Töpfe noch leer seien.

„Es ist absolut inakzeptabel, dass Gelder, die die Genossenschaftsbanken in Deutschland zum Schutz ihrer Sparer zurückgelegt haben, europaweit für die Einlagen bei Banken in allen Eurostaaten mithaften sollen“, so Schwarz.

Für 2016 rechnet die Wickeder Volksbank in Deutschland und auch in der Region mit einer verhalten positiven Konjunkturentwicklung. „Die Volksbank Wickede (Ruhr) eG blickt verhalten optimistisch in das Jahr 2016“, so der Vorstand. „Wir haben eine gute Ausgangsbasis und sind bestens vorbereitet, mit unseren Mitgliedern und Kunden gemeinsam erfolgreich die Zukunft zu gestalten. Verhalten optimistisch, da sich das niedrige Zinsniveau in der Zukunft mehr und mehr in unseren Büchern bemerkbar machen wird“, konstatierte der Vorstand wenig begeistert von der Niedrigzinspolitik der EZB. „In Deutschland alleine hätten wir auf Grund der guten Konjunkturlage ein aktuell deutlich höheres Zinsniveau“, ist man sich einig. Beide Herren möchten sich gar nicht erst vorstellen was dieses niedrige Niveau für die jüngeren Jahrgänge und deren Altersvorsorge bedeute. „Hier werden nicht nur Vermögen radikal durch den Kaufkraftverlust vernichtet, sondern auch die Altersvorsorge elementar geschädigt“, führt Schwarz aus. „Es ist dringend geboten in dem Bereich den Rat des Beraters einzuholen, um nicht später mit leeren Händen dazustehen. Unsere Mitarbeitenden sind bestens qualifiziert, hoch motiviert und fühlen sich unseren Mitgliedern und Kunden auf allen Gebieten rund um die Themen Geldanlage, Finanzierung und Altersvorsorge verpflichtet. Die Berater betreuen unsere Kunden ehrlich und zuverlässig – selbstverständlich ohne dafür eine Provisionszahlung zu bekommen. Unser Betreuungsansatz ist auf nachhaltige und vertrauensvolle Kundenbindung ausgelegt.“