Luftballon flog 157 Kilometer

Nach Wettbewerb beim Pfarrfest wurden Gewinner mit tollen Geschenken ausgezeichnet

Glück gehört bei einem Luftballonwettbewerb dazu. Schließlich muss die mit in die Lüfte schwebende Postkarte auch gefunden werden. In der Volksbank wurden am Freitag die elf Gewinner des Luftballonwettbewerbs vom Pfarrfest St. Antonius und St. Vincenz im September ausgewählt.

Eine 84-Jährige aus Bergneustadt hatte im Zuge der Dachfensterreparatur die Adresskarte der sichsjährigen Jara Nierhoff in der Regenrinne entdeckt und an das Pfarrbüro zurückgeschickt. Abenteuerlich und fast schon mit Detekivarbeit bemühte sich ein 70-Jähriger aus Koblenz, als er im Wald die zerfetzte Karte erspähte. Mit Spürsinn konnte er die Telefonnummer herausfinden, rief bei Familie Quante in Wickede an und schickte die Karte zum Pfarrbüro.

Glück für das Messdienerduo Jan Quante und Sebastian Schulte, die ihre beiden Ballons mit dieser einen Karte auf den Weg geschickt hatten und das luftige Gebinde mit 157 km die weiteste Distanz hinlegte. Sebastian Schulte erhielt einen Gutschein für ein Spiel des FC Schalke, und Jan Quante, der bei der feierlichen Verleihung nicht dabei sein konnte, bekommt einen Gutschein von einem örtlichen Elektronik-Fachgeschäft.

Feierliche Gewinnübergabe mit Bankvorstand Joachim Bauerdick (hinten rechts) als Förderer und Vikar Alexander Plümpe (hinten links) an die Gewinner des Luftballonwettbewerbs

Nur zwei Kilometer kürzer flog der Luftballon von Gemeindereferentin Annette Albrecht. Als einzige Erwachsene bei der Platzierung bekam sie eine Teekanne mit Stövchen.

Dass die Gewinne genau auf die Sieger zugeschnitten waren, dafür sorgten als Ideengeber Vikar Plümpe und für den Einkauf Bettina Deipenbrock von der Volksbank. Unter den strahlenden Gewinnern waren nicht zuletzt als Jüngste der zweijährige Till Rubarth (Platz 3, 128 km) und die gleichaltrige Nora Machado, die beim Pfarrfest den Luftballon gerne behalten hätte und ihn nur traurig starten ließ - ihn nun im Nachhinein jedoch ein tolles Spiel bescherte.

(Quelle: Soester Anzeiger, 05.12.2016)